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Goslar Das Zinnfigurenmuseum Der Dreißigjährige Krieg Der 30-jährige Krieg, einst begonnen als Religionskrieg, endete in einem wilden Kampf um höchst irdische Güter: den Mächtigeren ging es um den Besitz von Ländereien, den einfachen Leuten um ein paar Silbermünzen oder gar um das tägliche Brot. Der Stand der Soldaten war für die Gesellschaft der damaligen Zeit eine Art Krankheit, an der sie litt, ohne sich helfen zu können. Auch kämpfte kaum ein Soldat aus Überzeugung.
Das grausame Gesicht des Krieges Häufig musste die Bevölkerung ihr Heil in den Wäldern suchen, um Raub, Folter, Vergewaltigung, Verstümmelung, Entfüh- rung oder Tod wenigstens vorübergehend zu entkommen. Am Ende des Krieges waren zwei Drittel der Bevölkerung ums Leben gekommen - und das alles im Namen eines christlichen Gottes. In Wahrheit ging es natürlich um Macht und wirtschaftliche Interessen.
Einquartierung in einem Gutshof
Ausschweifungsszenen
Ach! diese kleine Mägde ...
der Wein schmeckt gut
der Wein schmeckt gut ...
und die Mägde auch !
Es geht los
mein schöner Offizier
Ausschweifungsszenen
Ausschweifungsszenen
Auf dem Hof
es wird gekotzt
Spaß muss sein oder ?
Ausschweifungsszenen
Musik wird gespielt
im 30 jährigen Krieg
Anna Fierling, auch Mutter Courage genannt, zieht mit ihrem Marktwagen, ihren beiden Söhnen, dem mutigen Eilif, dem ehrlichen, aber dummen Schweizerkas und ihrer stummen Tochter Kattrin durch die Lande.
In Südschweden wird Eilif von einem Feldwebel für den Krieg geworben. Die sehr pessimistisch eingestellte Mutter Courage sagt dem Feldwebel den Tod voraus, aber auch, daß ihre eigenen Kinder den Tod finden werden.
Zwei Jahre später sieht sie ihren Sohn Eilif als Held in Polen wieder. Seine Heldentat, er hat einem Bauern das Vieh gestohlen, quittiert sie mit einer Ohrfeige. Gemeinsam mit einem finnischen Regiment gerät Mutter Courage in Gefangenschaft der Katholiken.
Als Schweizerkas die Regimentskasse in Sicherheit bringen will, wird er ertappt und vor dem Feldgericht verurteilt. Um ihn auslösen zu können, verpfändet Mutter Courage ihren Wagen, doch sie feilscht so lange, bis Schweizerkas erschossen wird.
Als ihre Waren mutwillig zerstört werden, möchte sie sich beim Rittmeister beschweren, doch sie besinnt sich, denn es ist ihrer Meinung nach besser, im Krieg Handel zu treiben, als Gerechtigkeit zu suchen.
Ein protestantischer Feldprediger hilft ihr, sich dem katholischen Heer anzuschließen. Aufgrund eines Überfalls auf Kattrin, wechselt Mutter Courage die Front. Eilif wird zum Tode verurteilt weil er eine Bauersfrau umgebracht hat. Vier Jahre vergehen. Kattrin belauscht das Gespräch einiger kaiserlicher Soldaten,
die die Stadt Halle stürmen wollen und steigt auf das Dach des Hauses um die Bewohner zu warnen. Es gelingt ihr auch, doch sie wird von einem Soldaten erschossen. Mutter Courage zieht mit ihrem Wagen allein weiter. Sie hat alle drei Kinder verloren und nichts aus dem Krieg gelernt.
Die Landstreicherin Mutter Courage verkörpert die Not und den Zwang,
die damals herrschten.
das grausame Gesicht des Krieges
Die Mutter zieht einsam ihren Marketenderwagen durch die unbelebte Landschaft.
im 30 jährigen Krieg
im 30 jährigen Krieg
Ehemaliges Diorama
In 30 Jahren wurden 1876 Burgen, 1629 Städte und 18310 Dörfer zerstört.
Plünderung eines Dorfes während dieses verheerendes Krieges
Plünderung eines Dorfes während dieses verheerendes Krieges
Plünderung eines Dorfes während dieses verheerendes Krieges
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
das arme Dorf
Plünderungsszenen
das arme Dorf
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
Plünderungsszenen
der Galgen
es wurde gehenkt
Kriegsgraumsamkeiten
Kriegsgraumsamkeiten
Kriegsgraumsamkeiten
am Galgen
Kriegsgraumsamkeiten
Kriegsgraumsamkeiten
Kriegsgraumsamkeiten
Kriegsgraumsamkeiten
es kitzelt
Plünderungsszenen
Kriegsgraumsamkeiten
Plünderungsszenen |