Goslar 

Die Kaiserpfalz

Ulrichskapelle

Der Grundriss der Doppelkapelle St. Ulrich bildet in der Unterkapelle ein gleicharmiges, sogenanntes „Griechisches Kreuz“, mit drei Ostapsiden.

Die Oberkapelle hingegen ist achteckig mit nur einer Ostapsis.

Eine derartige Konstruktion ist in Deutschland einmalig.
Eine quadratische Öffnung über der Vierung stellt eine Verbindung zwischen der Unterkapelle und der ursprünglichder kaiserlichen Familie vorbehaltenen Oberkapelle her.

Eine andere Verbindung bildet ein Treppenturm, der sich quasi zwischen dem Nord- und dem Westarm des Kreuzes befindet. Von diesem Turm aus war die Ulrichskapelle auch durch einen Gang mit dem südlichen, jüngeren, Wohngemach des Kaiserhauses verbunden.

In der Unterkapelle, genau im Mittelpunkt des Kreuzes, steht heute ein Sarkophag, dessen Deckelplatte eine etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene Plastik ziert: Der lebensgroße, liegende Heinrich III., den Kopf auf ein Kissen gebettet, zu Füßen ein Hund liegend,

in der rechten Hand das Zepter, in der linken das Modell einer Kirche. Der Sarkophag enthält (in einer achteckigen, vergoldeten Kapsel) das Herz Heinrichs III., das auf dessen eigenen Wunsch hin in Goslar verblieben ist und seit 1884 in der Ulrichskapelle aufbewahrt wird.

Obere Kapelle

Alte Wandmalerei

Blick auf die untere Kapelle



.... weil das Herz stets in Goslar weilte



Heinrich III. ist - trotz der liegenden ....


Sarkophag, in dem das Herz des Kaisers ruht (Heinrich III.)

Ostseite mit dem Reichsadler und Hund



Heinrich III. hält ein Modell seiner Stiftskirche Saint-Simon-und-Judas


Grabplatte des Herrschers (um 1270)



Das Zepter ist gebrochen, der Kaiser ist tot




Der Hund zu seinen Füßen gilt als Symbol der Treue



Drei Fenster


Heinrich III. und Papst Viktor II


Christus mit dem Alpha und Omega


Ein Engel schütz das Herz des Kaisers


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