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Goslar Das Zinnfigurenmuseum Herrscher und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
Karl der Große (768-814)
Ludwig der Fromme (814-840)
Ludwig der Deutsche (844-876)
Karl der Dicke (876-887)
Arnulf von Kärnten (887-899)
Ludwig das Kind (900-911)
Konrad I. (911-918)
Heinrich I. (919-936)
Otto I. (936-973)
Otto II. (973-983)
Otto III, (983-1002)
Heinrich II. (1002-1024)
Konrad II. (1024-1039) Die Dynastie der Salier
Heinrich III. (1039-1056) Eine erste Kaiserpfalz war in Goslar schon unter Heinrich II. erbaut worden, aber erst Heinrich III. (König seit 1039, Kaiser seit 1046), Konrads Sohn und Nachfolger, machte sie zum "berühmtesten Wohnsitz des Reiches", wie ein zeitgenössischer Chronist schrieb. Kein anderer Herrscher spielt für die Geschichte der Goslarer Kaiserpfalz eine ähnlich überragende Rolle wie Heinrich III. Mindestens 22 Mal hielt er sich in der Goslarer Pfalz auf, annähernd 200 Besuchstage lassen sich nachweisen oder mittelbar erschließen. Hier feierte er häufig wichtige Kirchenfeste wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten, hier nahm er Regierungshandlungen von reichsweiter Bedeutung vor und empfing 1056 Papst Victor II. Damit war Goslar - was die repräsentative, rechtliche und integrative Funktion angeht - zu einem politischen Herrschaftsvorort geworden.
Heinrich IV. (1056-1106) Eine ähnlich gefestigte Machtstellung und dominierende politische Position, wie sie sein Vater innehatte, blieb dem Sohn und Nachfolger Heinrich IV. (König seit 1056, Kaiser seit 1084) versagt. Zu ständigen Auseinandersetzung mit den Fürsten kam der Streit mit Papst Gregor VII., der sich an der Besetzung der Bistümer entzündete ("Investiturstreit"), in dem es aber im Kern um das Verhältnis von weltlicher und kirchlicher Macht zueinander ging. Mit seinem berühmten Bußgang nach Canossa befreite sich Heinrich zwar vom Kirchenbann und verschaffte sich neuen Handlungsspielraum - der Anspruch des Königs, gleichzeitig höchster Priester mit einem Vorranganspruch sogar gegenüber dem Papst zu sein, war aber für alle Zeiten verloren. Die zahlreichen Konflikte, die die Regentschaft Heinrichs IV. geprägt hatten, machten auch vor seinen familiären Beziehungen nicht halt. Nachdem sich schon der erstgeborene Sohn Konrad gegen den Vater gestellt hatte, erhob sich 1104 auch der achtzehnjährige Heinrich gegen ihn. Gestützt auf oppositionelle Fürsten und die päpstliche Partei wagte er es zwei Jahre später, den Kaiser gefangen zu setzen und zur Abdankung zu zwingen. Heinrich IV. starb am 7. August 1106 in Lüttich.
Heinrich V. (1106-1125) Zu Beginn seiner Regentschaft weilte sein Sohn Heinrich V. mehrfach in der Goslarer Pfalz. 1107 machte er Lothar von Supplinburg, der ihn beim Staatsstreich gegen den Vater unterstützt hat, zum Herzog von Sachsen. In den folgenden Jahren residierte nun auch Lothar herrschergleich in der Salierpfalz, zunächst quasi als Stellvertreter des Königs, dann als sein erbitterter Gegner. Mit dem Tode Heinrichs - er erlag im Alter von 39 Jahren einem Krebsleiden - erlosch das Geschlecht der Salier.
Lothar III. (1125-1137)
Konrad III. (1138-1152)
Friedrich I. Barbarossa (1152-1190)
Heinrich VI. (1190-1197)
Philipp von Schwaben (1198-1208)
Otto IV. (1198-1215)
Friedrich II. (1215-1250)
Rudolf von Habsburg (1273-1291)
Adolf von Nassau (1292-1298)
Albrecht I. (1298-1308)
Heinrich VII. (1308-1313)
Ludwig IV. (1314-1347)
Friedrich der Schöne (1314-1330)
Karl IV. (1347-1378)
Günther von Schwarzburg (1349)
Wenzel von Luxemburg (1378-1400)
Ruprecht von der Pfalz (1400-1410)
Sigismund (1410-1437)
Albrecht II. (1438-1439)
Friedrich III. (1440-1493)
Maximilian I. (1493-1519)
Karl V. (1519-1556)
Ferdinand I. (1556-1564)
Maximilian II. (1564-1576)
Rudolf II. (1576-1612)
Matthias I. (1612-1619)
Ferdinand II. (1619-1637)
Ferdinand III. (1637-1657)
Leopold I. (1658-1705)
Joseph I. (1705-1711)
Karl VI. (1711-1740)
Karl VII. (1742-1745)
Karl VII. (1742-1745)
Joseph II. (1765-1790)
Leopold III. (1790-1792)
Franz II. (1792-1806)
Heinrich IV. geboren in Goslar (1056) |