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Goslar Die Kaiserpfalz Der Kaisersaal Aula regis
Zur Linken Wilhelms zwei junge Frauen in langen, hellen Gewändern, die Lothringen und das Elsass verkörpern. Beide tragen ihre Hauptkirche, den Dom von Metz und das Straßburger Münster, in den Händen.
Über der Szene schweben im Himmel Kaiser des Heiligen Römischen Reichs,
darunter Friedrich I. Barbarossa.
Die an der langen Westwand und an den Schmalseiten im Norden und Süden um das größte Wandgemälde gruppierten Wandbemalungen entsprechen sich passend zur Symmetrie des Saales.
Auf der Schmalseite im Süden ist das Märchen von Dornröschen dargestellt. Es soll hier symbolisieren, dass das alte Reich 1806 nicht untergegangen ist, sondern lediglich einen langen Schlaf schläft.
Gegenüber auf der Schmalseite im Norden ist Friedrich I. Barbarossa zu sehen, wie er mit einem Schwert in der Hand dem Kyffhäuser entsteigt. Rechts oben in der Ecke fliegt ein Adler, der die Raben verjagt. Auf dem Bild trägt Friedrich I. die Gesichtszüge Wilhelms I. und blickt auch in dessen Richtung.
Weiterhin auf der Südseite: Sturz der Irminsul durch Karl den Großen 772.
Gegenüber auf der Nordseite: Luther vor Karl V. auf dem Reichstag zu Worms 1521. Auf der Westseite links vom großen Gemälde:
Heinrich III. führt den abgesetzten Papst Gregor VI. gefangen über die Alpen. Mit im Zug geht Hildebrand, der spätere Papst Gregor VII.
Auf der Westseite rechts vom großen Gemälde:
Barbarossa in der Schlacht bei Ikonium, südlich von Ankara (1190)
Kaisersaal
68 Bilder zieren den Saal
Der Künstler Hermann Wislicenus hat 18 Jahre für die Bemalung gebraucht
Hauptbild - Kaiserproklamation (1871)
Westwand
Westwand
Westwand
Blick nach Süden
Der geschichtliche Prolog
Dornröschen-Märchen
Blick nach Nordwesten
Nordseite
Blick nach Nordwesten
Westwand
Der geschichtliche Epilog
Barbarossa-Sage
Saaltür
Gründung der Villa zu Goslar (1017)
Heinrich II. und Kunigunde
Heinrich III. erbaut die Kaiserpfalz (1050)
Bau der Kaiserpfalz
Weihnachten 1050 in Goslar
Die Fürsten huldigen Heinrich IV., der in Goslar geboren wurde (1050)
Heinrich V. vom Blitz in Goslar getroffen: die Strafe folgt ihm auf den Fuß... (1107)
Es tut weh !!!
Göttliche Strafe für den bösen Sohn
Auf einem Reichstag in Goslar (1138) spricht Konrad III. Heinrich dem stolzen Bayern ab
Weg mit dem Verräter
Barbarossa belehnt Heinrich den Löwen mit dem Herzogtum Bayern (1154)
Es ging noch gut zwischen den beiden
Heinrich der Lange übergibt Friedrich II. die Reichsinsignien, hier in Goslar (1219)
Ende des welfisch-staufischen Thronstreites
Ein Greis erzählt Kindern von den großen Zeiten der alten Kaiserstadt
Nach dem Pfalzbrand von 1289 |